JESUS CHRIST SUPERSTAR – das Rockmusical als Gemeinschaftserlebnis
Zum Beginn der neuen Spielzeit öffnet der Hangar 4 im Flughafen Tempelhof abermals seine Tore für ein Großereignis der Superlative: Nach hunderten Chorsänger:innen bei Händels „Messias“ in der vergangenen Spielzeit, kommt nun „Jesus Christ Superstar“ mit mehreren hundert Tänzer:innen!
Die Komische Oper Berlin bringt das Kultmusical Jesus Christ Superstar von Andrew Lloyd Webbers und Tim Rices in einer spektakulären Neuinszenierung auf die Bühne. Regisseur Andreas Homoki verwandelt den Hangar 4 am Flughafen Tempelhof in einen vibrierenden Spielort, der Bühne und Zuschauerraum ineinanderfließen lässt.
„Wir wollen die Kraft dieses Werks nutzen, um Musiktheater mit der Stadt selbst zu verbinden“, sagt Homoki. „Jesus Christ Superstar ist Rock, Theater und Gemeinschaft zugleich.“
Außergewöhnlich ist die große Beteiligung von Berlinerinnen und Berlinern: Mehr als 300 Tänzer:innen aus den Bereichen Jazz, Modern, Ballett, Show und Akrobatik treten neben dem Ensemble, den Chorsolist:innen und dem Orchester der Komischen Oper auf. Choreografin Sommer Ulrickson erklärt: „Es geht um Energie, Bewegung und Teilhabe. Jede und jeder auf der Bühne trägt dazu bei, diese Geschichte lebendig zu machen.“

Für die musikalische Wucht sorgt Dirigent Koen Schoots, während das visuelle Konzept von Philipp Stölzl die industrielle Atmosphäre des Hangars in eine monumentale Rock-Opern-Bühne verwandelt.
„Dieses Musical stellt Fragen, die zeitlos sind: Wie geht man mit Verehrung um? Wie mit Verantwortung?“, betont Homoki. „Wir erzählen keine ferne Geschichte – sondern etwas, das auch heute noch mitten in unserer Gesellschaft steht.“
Die Premiere findet am 19. September 2025 im Hangar 4, Flughafen Tempelhof statt, weitere Aufführungen sind bis 5. Oktober 2025 geplant.
Titelbild © René du Vinage/RCRmagazin