Exklusives Retreat: BOVISAJ feiert Premiere im Luxusresort Sherwood Exclusive Kemer
Kemer, türkische Riviera, 25. bis 29. Juli: Ein 5-Sterne-Resort, eine Londoner Retreat-Marke und eine Premiere mit Glamourfaktor. Ende Juli verwandelte sich das Sherwood Exclusive Kemer an der türkischen Riviera in die Bühne für das erste „Glow & Ground“ Retreat von BOVISAJ. Die Londoner Brand steht für Achtsamkeit, Selbstfindung und Transformation und feierte im Sherwood ein Debüt, das internationale Gäste, Prominente und Wellbeing-Experten zusammenbrachte.
Das Setting: Sherwood als exklusive Bühne
Rund 50–60 Minuten vom Flughafen Antalya entfernt, liegt das Luxusresort Sherwood Exclusive Kemer zwischen Pinienhainen und Meer: großzügige Gärten, mehrere Pools, Strandabschnitte, neu eröffnete Villen mit viel Privatsphäre sowie einem SPA, das Hammam-Kultur und moderne Treatments verbindet. Kulinarisch setzt das Haus auf eigene, pointierte Formate statt Routine. Insgesamt eine Infrastruktur, die nicht nur Urlaub im exklusiven Ambiente ermöglicht, sondern Raum für Erlebnisse schafft.

Die Haltung: BOVISAJ
Bovisaj versteht äußere Ausstrahlung als Resultat innerer Balance. Das Programm arbeitet mit Atem- und Bewusstseinsarbeit, Face Fitness, Meditation und bewusst gesetzten Kreativformaten. Leila Haddioui verantwortet die inhaltliche Vision und Leitung; Loubaba Bennisführte die Gruppe vor Ort in Kemer als Retreat-Leiterin durch die Tage. Strukturiert, klar, warm. Eingeladen war eine ausgewählte Runde aus Journalist:innen und Influencer:innen, die bereit waren, sich auf eine persönliche Reise einzulassen und gleichzeitig den Ort professioneller Perspektive zu erleben. Diese Kombination aus bewusster Selbsterfahrung und diskreter Außenwirkung verlieh dem Retreat eine besondere Tiefe.
Ankommen in der Methode
Der Einstieg ins Retreat in Kemer begann nicht mit großen Worten, sondern mit ehrlicher Selbstwahrnehmung. Im sogenannten„Lebensrad“, einem kreisförmigen Selbstcheck entlang zentraler Lebensfelder, konnten die Teilnehmer:innen erspüren, wo Spannung sitzt, was trägt, was fehlt.

Danach führte der erste Workshop in das Thema Face Fitness & Emotionen ein: einfache, aber wirkungsvolle Übungen, die mimische Muskulatur und emotionale Regulation miteinander verbinden. Es war ein sanfter, körperlicher Einstieg mit überraschender Tiefe.

Am frühen Abend folgte ein besonders intensiver Programmpunkt: eine intensive Atem-Session, die viele spürbar in die Tiefe brachte. In geschützter Atmosphäre, sequenziell angeleitet und sicher gehalten, wurden Blockaden spürbar, alte Themen tauchten auf, manche berichteten von Bildern aus ihrer Vergangenheit. Der Atem öffnete Räume, in denen losgelassen werden konnte.
Spätabends nach dem ersten gemeinsamen Dinner fand die Feuerzeremonie statt; ein kollektiver Akt des symbolischen Neuanfangs. Auf kleine Zettel wurden alte Gedankenmuster, Ängste oder persönliche Themen geschrieben und dem Feuer übergeben. Keine großen Gesten. Keine dramatischen Worte, sondern stille, konzentrierte Klarheit.

Wasser, Wärme, Entspannung
Am zweiten Morgen wurde es still und tief. Bei der Aqua-Meditation im noch stillen Resort-Pool ließen sich die Teilnehmer:innen auf dem Wasser treiben. Auf Paddle-Boards liegend, begleitet von ruhiger Musik. Was entstand, war ein Moment zwischen Leichtigkeit und innerem Loslassen.
Im Laufe des Tages ging es um somatische Entlastungen. Ob beim Face-Fitness, bei wohltuenden Hammam-Massagen oder Momenten der Ruhe. Die Aufmerksamkeit richtete sich dabei immer wieder nach innen: auf das achtsame Atmen und das bewusste Erleben.

Foto: Aqua-Meditation am Morgen
Visionen und neue Wege
Der dritte Programmtag begann mit dem Blick aufs offene Wasser. Paddeln auf dem Meer: rhythmisch, ruhig, mit weitem Horizont. Danach richtete sich die Energie auf kreative Selbsterkundung. Im Workshop rund um Art-Therapy und Vision Boards wurde mit Zeitschriften, Bildern und Stichworten an eigenen Zukunftsbildern gearbeitet. Eine kurze Meditation schärfte den Blick auf das, was wirklich zählt.
Gegen Abend verlagerte sich das Retreat in eine der neuen Villen. Architektur, Licht, Stille wurden zu Co-Trainern der Abschlussmeditation; wie ein leiser Knoten, der das Retreat innerlich abrundete. Den krönenden Abschluss bildete die White Night. Ein mediterraner Galaabend im hoteleigenen Indigo Beach Restaurant, begleitet von Seafood, Kerzenlicht und leichten Gesprächen.
Stargast mit Glamfaktor
Çiğdem Batur, eine der präsenten Schauspielerinnen der Türkei, einem Millionenpublikum u.a. als Staatsanwältin Leyla Türkmen aus „Kurtlar Vadisi: Pusu (Valley of the Wolves: Ambush)“vertraut, war ebenfalls vor Ort und Teilnehmerin der Gruppe. Ihre Bekanntheit aus langjährigen Serienrollen und Kinofilmen macht sie zu einer Referenzfigur der Popkultur.

Janina Erdem-Witte (re.) mit Schauspielerin Çiğdem Batur (li.)
Schlussbild – zwei starke Namen, eine klare Richtung
Die Premiere von „Glow & Ground“ im Sherwood Exclusive Kemer zeigte, wie Hotel-Expertise und Retreat-Handschrift zusammengehen können. Bovisaj hat sein Versprechen eingelöst, innere Arbeit präzise und zugänglich zu machen; Sherwood hat bewiesen, dass Luxus heute vor allem Kontext ist: Räume, Zeiten, Übergänge. So gestaltet, dass etwas Gemeinsames entstehen kann.
Für die Sherwood-Gruppe ist das ein folgerichtiger Schritt in einem Portfolio, das mehrere Häuser an der Küste umfasst und Erlebnisformate bewusst weiterentwickelt. Für Bovisaj ist es der Punkt, an dem eine Marke mit marokkanischen Wurzeln und internationaler Reichweite im Reise-Kontext erlebbar wird. Und für alle, die dabei waren, bleibt ein Satz, der in diesen Tagen oft fiel:
„Rituale verändern nicht die Welt, aber sie verändern, wie wir in ihr stehen.“

Retreatleiterin Loubaba Bennis
Fotocredit: Sherwood Hotels, Janina Erdem-Witte