Come Out And Play: Berlin stimmt sich auf die Fête de la Musique 2022 ein


Endlich geht es wieder raus zum gemeinsamen Musikerlebnis: Nach zwei Jahren als Online-Festival
plant die Fête de la Musique in Berlin wieder mit einer Vielzahl an Musikorten in der ganzen Stadt, zu
denen das Publikum bei freiem Eintritt kommen und Musik wieder in Gemeinschaft erleben kann. Dem
Aufruf zur Teilnahme sind überraschend viele Veranstalter:innen gefolgt und so wird man am 21. Juni
2022 an über 80 Orten in der ganzen Stadt den Sommer begrüßen: inklusiv, divers, friedlich,
freundschaftlich, offen für alle musikalischen Stile, für Profis ebenso wie für Anfänger:innen an ihren
Instrumenten. Und damit feiert die Fête de la Musique gemeinsam mit vielen anderen Städten auf der
Welt das 40. Jubiläum der Veranstaltung, die 1982 zum ersten Mal in Frankreich stattfand.
„Obwohl das Fest der Musik und mit ihm der längste Tag des Jahres in diesem Jahr an einem
Dienstag stattfindet, ist der Zuspruch und das Engagement für die Veranstaltung quer durch die ganze
Stadt und vielfältigem Programm schon jetzt rekordverdächtig“, freut sich Katja Lucker,
Geschäftsführerin des Musicboard Berlin, das von der Senatsverwaltung für Kultur und Europa mit der
Durchführung der Fête de la Musique beauftragt ist: Über 80 Musikorte haben bereits ihre Teilnahme
zugesagt, darunter „alte Bekannte“, wie das Kesselhaus mit der French Night, Sage Beach,
Quasimodo, Badehaus, Yaam, Gretchen, Golgatha, Centre Français, Musikschule „Fanny Hensel“
gemeinsam mit Dussmann Kulturkaufhaus, Museum Europäischer Kulturen, Senatssaal der
Humboldt-Universität und viele neue, spannende Musikorte. Der Chorverband rechnet mit 60 bis 70
teilnehmenden Chören und feiert das Jahr der Chöre in Neukölln mit drei Bühnen – im Heimathafen,
dem Körnerpark und der Magdalenenkirche in Rixdorf.

Partnerbezirk Neukölln
Der Chorverband ist einer von vielen Partner:innen, die den diesjährigen Partnerbezirk der Fête de la
Musique in seiner ganzen Vielfalt zeigen. „Natürlich kennen viele die hippen Ecken, Clubs und Spots
in Neukölln“, sagt Björn Döring, Kurator der Veranstaltung. „Aber wir möchten gemeinsam mit dem
Bezirksamt, Clubbetreiber:innen und allen anderen leidenschaftlich Musikbegeisterten zeigen, dass es
auch jenseits von Kreuzkölln vieles zu entdecken gibt. Wer käme beispielsweise auf die Idee, für ein
Konzert in die Gropiusstadt zu fahren? Wir bringen gleich den ganzen Auftaktabend am 20.6. dorthin.“
Auch die zuständige Kulturstadträtin Karin Korte freut sich darauf: „Ich bin unheimlich stolz, dass wir
es geschafft haben, als Partnerbezirk wahrgenommen zu werden. Die musikalische Vielfalt unseres
Bezirks machen nicht nur Leuchttürme wie unsere Musikschule Paul Hindemith, die Neuköllner Oper,
die Global Music Academy, das Deutsche Chorzentrum oder die Werkstatt der Kulturen aus, sondern
eine große Bandbreite freier Gruppen aller Musikrichtungen.“

Instrument des Jahres: Drums
Die Fête de la Musique beteiligt sich in diesem Jahr auch zum ersten Mal an der Kampagne des
Landesmusikrats Berlin zum Instrument des Jahres. 2022 ist es das Drumset, das wie so viele andere
Rock-Instrumente über einen langen Zeitraum den Ruf hatte, ein reines Jungs-Ding zu sein. Dass
diese Sichtweise der Vergangenheit angehört, erklärt sich von selbst, die Fête de la Musique möchte
mit den Trommler:innen der Stadt zeigen, wie vielfältig der Zugang zum Instrument geworden ist.
Special Olympics
In diesem wie im nächsten Jahr kooperiert die Fête de la Musique Berlin mit den Special Olympics.
Die National Games in 2022 und die International Games 2023 zählen zu den größten
Sportveranstaltungen des Jahres in der Hauptstadt und werden wichtige Meilensteine sein, um das
Thema Inklusion stärker in der Mitte unserer Gesellschaft zu verankern. Die Bühne im Festival Village
am Neptunbrunnen zählt am 21.6. zu den Musikorten der Fête.

Zur weiteren Einstimmung auf die Fete hier ein filmischer Rückblick auf die Fête de la
Musique 2021.


Die Fête de la Musique ist eine Veranstaltung des Landes Berlin. Die Senatsverwaltung für
Kultur und Europa beauftragt die landeseigene Musicboard Berlin GmbH mit der
Durchführung.

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